17.09.18 / 16:58 Uhr

Reschke fühlt sich im falschen Film

VfB Stuttgart: Remis gleicht einer Niederlage

Von: VfB Stuttgart

„Ich habe gedacht, wir sind in einem schlechten Film“, äußerte sich VfB-Sportdirektor Michael Reschke nach dem Spiel des VfB Stuttgart gegen den SC Freiburg. Gemeint hat er damit zuerst die durch Verkehrsbehinderungen verspätete Ankunft des VfB. Doch dann schob er nach: „Nach der ersten Minute dachte ich das wieder.“


Der Kommentar spricht Bände dafür, dass der Motor beim VfB nach wie vor nicht rund läuft, sondern erheblich holpert und stottert. Der VfB absolvierte eine ängstliche und von Fehlern geprägte erste Halbzeit, ehe VfB-Trainer Tayfun Korkut in der zweiten Hälfte seine Defensivaufstellung aufgab und dadurch Stürmer Mario Gomez plötzlich zum Matchwinner wurde. Jedenfalls bis zum 3:3-Ausgleich der Freiburger, weshalb das Remis auch eher einer Niederlage glich, denn einem Punktgewinn.


„Für die Trainer war es eher nicht so, wie man es sich vorstellt. Wir hatten einen klaren Plan, aber das frühe Gegentor hat uns weh getan. Wir haben anschließend Glück, dass wir nicht das zweite Gegentor bekommen“, kommentierte Korkut das Spiel.


„Wir sind durch den 0:1-Rückstand komplett aus der Bahn geworfen worden, das gab gleich einen kleinen Knacks. Nach unserem Treffer zum 3:2 waren wir drauf und dran das vierte Tor zu machen, daher fühlt sich dieses Unentschieden nun wie zwei verlorene Punkte an“, meinte Doppeltorschütze Mario Gomez später.


Gegen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf muss nach Rechnung von Michael Reschke nun ein Sieg her, denn aus diesen beiden Spielen wollte er vier Punkte sehen. Dass diese Aufgabe nicht leicht wird, hat Düsseldorf mit einem Sieg gegen Hoffenheim angedeutet.

(jd)





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