12.06.12 / 08:50 Uhr

Zu hohe Spielergehälter, zu wenig Einnahmen

Misswirtschaft beim VfB Stuttgart?

Von: Pixelio / knipseline

Laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung hat der VfB Stuttgart in den letzten vier Jahren aus Transfergeschäften einen Reingewinn von 31,3 Millionen Euro erzielt. Da der VfB dennoch einen strikten Sparkurs fährt und nur Spieler verpflichtet, die günstig zu haben sind, wirft das Blatt die Frage auf, ob der Verein in der Vergangenheit über seine Verhältnisse gelebt und missgewirtschaftet hat.


„Unabhängig von der genannten Zahl sind Transferüberschüsse notwendig gewesen, um laufende Kosten, wie zum Beispiel Gehälter, zu decken“, wird VfB-Präsident Gerd Mäuser dazu zitiert. Nach einer Vorgabe der Vereinsführung muss in der kommenden Transferzeit vom 1. Juli bis 31. August ein Überschuss von zehn Millionen Euro erwirtschaftet werden.


Laut dem Bericht erwirtschaftete der VfB seit der Saison 2008/2009 stets einen deutlichen Gewinn. Als Gomez verkauft wurde, standen angeblich 19,5 Millionen Gewinn zu Buche. Und auch in der Folgesaison 2010/2011 wurde durch den Verkauf von Khedira und Rudy ein zweistelliger Millionengewinn verbucht.


Als Fazit zieht das Blatt den Schluss, dass zu häufig zu teure Spieler gekauft wurden, die nicht den gewünschten Erfolg brachten, wie Boulahrouz, Hleb oder Pogrebnjak. Diese Gefahr scheint bei der aktuellen Transferpolitik des VfB kaum noch zu bestehen.

(rf)





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