13.07.18 / 14:58 Uhr

Jugend gegen Erfahrung

VfB Stuttgart: Kempf gegen Badstuber

Von: Pixelio / jutta-rotter

Das Gesicht des neuen VfB-Kaders ist vielfältig: Viele junge Neuzugänge mit Perspektive und einige gestandene Spieler um die 30 mit internationaler Erfahrung. Die Jungen könnten den Alten Beine machen und gleichzeitig von deren Wissen profitieren. Diese Mischung könnte den VfB Stuttgart wieder ganz nach oben bringen.


Ein Beispiel ist der 23-jährige Marc Oliver Kempf, der ablösefrei vom SC Freiburg nach Stuttgart gekommen ist. Ex-VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser war laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung schon an Kempf dran gewesen. Doch seinerzeit wollten die Freiburger zwölf bis 15 Millionen Euro Ablöse für den U19- und 21-Europameister. Nun kam er ablösefrei. VfB-Manager Michael Reschke bestätigt: „Er ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft.“


Kempf hat allerdings namhafte Konkurrenz im eigenen Lager. Neben Benjamin Pavard, der aber vermutlich im kommenden Jahr den VfB verlassen wird, wären da noch Timo Baumgartl, Marcin Kaminski und Holger Badstuber. Dieser hat seinen Vertrag trotz Abwanderungsgedanken nun verlängert. Das treibt Kempf keine Sorgenfalten auf die Stirn: „Darüber mache ich mir aber keine Gedanken. Jetzt geht es erst mal darum, Leistung zu bringen.“


Reschke ist sich sicher, dass sich der Innenverteidiger im internen Konkurrenzkampf behaupten kann: „Speziell in der Spieleröffnung besitzt Marc ein sehr gutes Bundesliganiveau. Darüber hinaus ist er auch bei Standards ein sehr torgefährlicher Kopfballspieler.“

(cm)





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