11.06.18 / 17:32 Uhr

Bessere Aussichten für laufendes Geschäftsjahr

VfB Stuttgart: Geldstrafe und 14 Millionen Euro Verlust

Von: Pixelio / knipseline

Wegen einiger Anhänger, die beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt am 24. Februar Rauchbomben gezündet und Bengalische Feuer gezündet haben, muss der VfB Stuttgart ordentlich blechen.


Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat eine Geldstrafe in Höhe von 60.000 Euro wegen unsportlichen Verhaltens der Fans verhängt. Der VfB akzeptierte das Bußgeld. Bis zu 20.000 Euro der Gesamtsumme kann der VfB nach Bericht eines Onlinedienstes für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.


Der fünfstellige Betrag wirkt allerdings wie ein Griff in die Portokasse angesichts des Verlustes, den der VfB im Geschäftsjahr 2017 eingefahren hat. Finanzvorstand Stefan Heim vermeldete auf der Mitgliederversammlung ein Minus von 13,9 Millionen Euro. Dies sei dem Abstieg in die zweite Liga und dem damit verbundenen Umsatzrückgang zuzuschreiben.


Im laufenden Geschäftsjahr dürften die Aussichten auch dank der Ausgliederung der Profiabteilung besser sein: „Der Verein hat die 2. Liga wirtschaftlich gut überstanden“, so Heim. Das Gesamtvermögen der Aktiengesellschaft beläuft sich auf 39,3 Millionen Euro.

(cm)





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