09.05.18 / 14:46 Uhr

Reschke zeigt sich dennoch „irritiert“

VfB Stuttgart akzeptiert Urteil gegen Ascacibar

Von: Pixelio / Hauck

Santiago Ascacibar sah nach wiederholten Foulspiels in der Begegnung gegen die TSG Hoffenheim die Gelb-Rote Karte und musste das Spielfeld verlassen. Aus Wut darüber trat er gegen einen Werbeaufsteller. Für unsportliches Verhalten verhängte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes eine Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro. Der VfB akzeptiert das Urteil, kritisiert es aber dennoch.


„Wir sind sehr irritiert über die unverhältnismäßige Höhe der Geldstrafe für unseren Spieler Santiago Ascacibar“, erklärte VfB-Sportvorstand Michael Reschke. Der VfB verzichte auch deshalb auf einen Einspruch, da angekündigt wurde, dass im Falle einer mündlichen Verhandlung eine zusätzliche Sperre zu diskutieren wäre.


Dies wollte Reschke nicht riskieren, findet aber trotzdem klare Worte: „Nichtsdestotrotz fehlt uns das Verständnis dafür, die zweifelsfrei sehr emotionale, aber keinesfalls beleidigende oder den Schiedsrichter, die Gegenspieler oder Zuschauer gefährdende Reaktion unseres Spielers mit einer derart hohen Geldstrafe zu sanktionieren. Wir vermissen seitens der in dieser Angelegenheit handelnden Personen beim DFB Verhältnismäßigkeit und Gespür für die Situation."

(rf)





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