06.02.18 / 10:07 Uhr

Altersschnitt gestiegen

VfB Stuttgart: Korkut macht keine Experimente

Von: Pixelio / Verena-N

Der VfB Stuttgart stand früher für die jungen Wilden in der Jugendarbeit und versprach den Fans auch nach den letzten Führungswechseln stets, dass man auf eigene Talente bauen und junge Spieler nachrücken lassen wolle. Mit dem neuen Trainer Tayfun Korkut hat sich das ein wenig geändert, den dieser macht keine Experimente.


Noch zu Beginn der Saison brachte der 36-jährige Trainer Hannes Wolf eine Mannschaft auf den Platz, deren Durchschnittsalter bei 24,0 Jahren im Spiel gegen den SC Freiburg lag. Im ersten Spiel unter Korkut gegen Wolfsburg brachten es die eingesetzten Spieler auf 26,8 Jahre. Laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung ist dies der Saisonhöchstwert.


Andreas Beck und Dennis Aogo kamen zum Zug, während Berkay Özcan und Neuzugang Jacob Bruun Larsen entweder von der Bank aus zusehen mussten oder gleich ganz zu Hause bleiben durften. „Ich muss die richtige Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern finden“, wird Korkut dazu zitiert. Dies sei dem Umstand geschuldet, dass es beim VfB entweder nur erfahrene Spieler um oder jenseits der 30 gibt oder ganz junge Profis, die gerade einmal ihre Volljährigkeit hinter sich gebracht haben.


Sportchef Michael Reschke tritt Kritikern entgegen: „Jung ist nicht das Evangelium“. Im Abstiegskampf setzten die meisten Trainer auf erfahrene Spieler. Der FC Bayern München trat zuletzt gar mit der ältesten Mannschaft der Liga auf, die einen Schnitt von 28,8 Jahren aufwies.

(rf)









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