13.11.17 / 17:27 Uhr

Erinnerungen an Kindheit

VfB Stuttgart: Fußball als Lebensretter für Akolo

Von: Pixelio / borntaler

Neuzugang Chadrac Akolo hat beim VfB Stuttgart eingeschlagen. Für sechs Millionen Euro kam er im Sommer vom FC Sion und bekam einen Vertrag bis 2021. Zu Beginn der Saison waren nicht Simon Terodde oder der verletzte Daniel Ginczek für die Tore zuständig. Akolo sorgte dafür, dass der VfB bei den Heimspielen nicht torlos vom Platz ging. Für den Kongolesen ist der Fußballsport ein Lebensretter gewesen.


Mit 14 Jahren floh er zusammen mit seinem Vater in die Schweiz. Mit seinen 22 Jahren denkt er nach wie vor an diese Zeit zurück: „Diese Erlebnisse werde ich nie vergessen oder ganz hinter mir lassen", äußerte er sich gegenüber einem Branchenmagazin.


Ihm habe nach der Flucht "der Fußball am meisten geholfen. Das Leben nach der Ankunft in der Schweiz in der Flüchtlingsunterkunft war hart. Wir hatten kaum Geld und wenig zu essen. Fußball ließ mich diese Tristesse vergessen“, so Akolo.


Das Leben als Fußballprofi wirkt in manchen Situationen noch immer wie ein Traum für ihn. Seine Pläne waren ursprünglich ganz bescheiden: "Für mich zählte nur das Ziel, ein besseres Leben führen zu können. Ich wollte nur zur Schule gehen, lernen, einen Abschluss machen."

(rf)









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