12.08.17 / 12:08 Uhr

Erwartungen an Nachfolger Reschke

VfB Stuttgart: Dietrich fehlte Vertrauen zu Schindelmeiser

Von: VfB Stuttgart

Die Entlassung von VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser kam recht plötzlich, auch wenn zuvor Spannungen innerhalb der Führungsriege bekannt wurden. Überraschend war aber, wie schnell der Nachfolger in den Startlöchern stand. VfB-Präsident Wolfgang Dietrich verteidigt das Vorgehen.

„Jan Schindelmeiser hat viele gute Entscheidungen getroffen, allen voran die, Hannes Wolf zu holen. Uns allen in den Gremien hat zuletzt aber das Vertrauen gefehlt, dass wir die Phase, die der Verein nun vor sich hat, gemeinsam erfolgreich gestalten können. Es geht um das notwendige Vertrauen, gemeinsam getroffene Entscheidungen konsequent umzusetzen“, äußerte er sich in einem Interview mit einer Stuttgarter Tageszeitung.
 
Die Ablösung sei lediglich ein in der Konsequenz notwendiger Schritt gewesen: „Ich halte es für eine der originären Aufgaben eines Präsidenten, den Markt zu kennen und über ein Netzwerk zu verfügen. Früher war doch eines der großen Probleme beim VfB, das man immer erst einen entlassen hat und dann anfing zu suchen. Das hat alles verzögert, verteuert und manchmal auch zu Notlösungen geführt. Die Folgen sind bekannt. Der Fußball dreht sich so schnell, dass man so heutzutage nicht mehr agieren kann. In jedem Bereich des Vereins wäre ein Vakuum fatal.“

Seine Erwartungen an dessen Nachfolger Michael Reschke formuliert er deutlich: „Dass er sich voll und ganz mit unseren Zielen identifiziert, sich ihnen unterordnet, im Verein einordnet und mit all seiner Erfahrung alles dafür tut, dass wir diese Ziele gemeinsam erreichen.“

(cm)









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