31.12.16 / 08:04 Uhr

Ausgliederung vorantreiben oder aufgeben?

VfB Stuttgart: Zwischen Wirtschaftlichkeit und Fanbeteiligung

Von: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart möchte die Ausgliederung der Profiabteilung noch nicht aufgeben, verschob sie aber zuerst aufgrund des Abstiegskampfes und danach wegen der personellen Wechsel. Ein Sportwissenschaftler rät nun dazu, die Ausgliederung aufzugeben.


Harald Lange, Leiter des Instituts für Sportwissenschaft an der Universität Würzburg äußert sich wie folgt: "Es reicht nicht, wenn Vereine argumentieren: Nach einer Ausgliederung haben wir mehr Geld. Fanbeteiligung ist unendlich wichtig." Die Fans seien die „Seele eines Vereins“ und damit enorm wichtig. Er meint, "dass sie abgehängt werden und sich irgendwann nicht mehr mit ihrem Verein identifizieren können.


VfB-Präsident Wolfgang Dietrich erhofft sich durch den Einstieg von Investoren einen hohen zweistelligen Millionenbetrag und damit eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Lange sieht hier einen "klassischen Systemkonflikt". Der Verein muss die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten. "Bei den eingefleischten Fans steht die Orientierung diametral entgegengesetzt zu den Verantwortlichen, die den Verein führen", so Lange. Ob Dietrich dieses Dilemma lösen kann, wird sich voraussichtlich noch im Verlauf des kommenden Frühjahrs erweisen.

(cm)









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