10.04.17 / 19:51 Uhr

Spielabbruch nur knapp vermieden

VfB Stuttgart: Fragen nach Sicherheitslücken

Von: Pixelio / Claudia-Hautumm

Wie kann bei einem Derby, das als Hochsicherheitsrisiko eingestuft wird, Unmengen an Pyrotechnik in ein Stadion transportiert werden, sodass in der Begegnung des VfB Stuttgart gegen den Karlsruher SC ein Spielabbruch nur knapp vermieden werden konnte?


Schon vor der Ankunft in der Mercedes Benz-Arena zündeten Anhänger des KSC am Stuttgarter Hauptbahnhof und am Bahnhof in Untertürkheim Pyrotechnik. In der ersten Halbzeit landeten Raketen auf dem Spielfeld. Die zweite Hälfte konnte erst mit Verzögerung angepfiffen werden.


"Es gibt anscheinend immer noch ein paar Wahnsinnige. Wir verurteilen diese Aktionen", äußerte sich KSC-Sportdirektor Oliver Kreuzer nach der Partie. Größere Auseinandersetzungen zwischen den Fan-Gruppen konnten verhindert werden. Die Sachbeschädigungen in den Bahnhöfen, S-Bahnen und Regionalzügen waren jedoch immens. Die Deutsche Bahn beziffert den Schaden laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung auf rund 100.000 Euro.


„Die Polizei wird das Gespräch mit den anderen Sicherheitsverantwortlichen suchen“, äußerte sich Polizeisprecher Stefan Keilbach dazu. Der Sprecher der Stadt Stuttgart Sven Matis legt nach: „Da könnte ein ernstes Wort gesprochen werden.“


Gegen einen 18-jährigen mutmaßlicher Tatverdächtiger wird mittlerweile wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

(cm)









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