20.03.17 / 09:59 Uhr

Rotationsprinzip wirkt nicht immer

VfB Stuttgart: Verzettelt sich Trainer Wolf?

Von: Pixelio / Karin-Jaehne

VfB-Trainer Hannes Wolf verfügt über einen Kader, um den ihn die meisten anderen Trainer der zweiten Liga beneiden. Mit einem Rotationsprinzip will er seine Mannschaft optimal auf die Spielweise des Gegners einstellen. Doch das funktioniert immer seltener. Drei Spiele ohne Sieg und erheblich schwankende Leistungen bei den Spielern bedrohen den Teamfrieden.

„Es haben sich in den letzten Wochen einige Dinge eingeschlichen, die nicht gut sind. Das müssen wir aber intern besprechen“, meint VfB-Kapitän Christian Gentner. Und nach der Niederlage gegen Fürth drohen ungemütliche Tage während der Länderspielpause. Anscheinend sind viele Profis nicht in der Lage, so flexibel auf Änderungen zu reagieren, wie sie der Trainer gerne hätte.

„Wenn die Bereitschaft fehlt, Zweikämpfe anzunehmen und zu gewinnen, dann spielt die Systematik keine Rolle“, wird VfB-Manager Jan Schindelmeiser von einer Stuttgarter Tageszeitung zitiert. Die Frage ist, ob Wolf ein auf die derzeit kopflos agierenden Spieler zugeschnittenes System anwenden sollte.

Rätselhaft ist jedenfalls, weshalb der VfB, der bislang häufiger als jede andere Mannschaft in der ersten Viertelstunde traf, plötzlich ganz schwache Spieleröffnungen abliefert und sich nicht mehr davon erholt. Die Mission Wiederaufstieg wird auf diese Weise eine größere Herausforderung, als noch vor wenigen Wochen gedacht.  

(cm)

 









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