11.04.13 / 14:55 Uhr

Kritik an Medien

VfB Stuttgart: Mäuser weist Vorwürfe zurück

Von: VfB Stuttgart

Gerd Mäuser tritt am 3. Juni als Präsident des VfB Stuttgart zurück. Dies beschloss der Aufsichtsrat und vollzog damit einen Schritt, der schon seit Tagen von den Medien kolportiert wurde. Mäuser selbst tritt jedoch nicht ab, ohne selbst noch einmal Kritik an Stuttgarter Medien zu üben. Er weist die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zurück.

„Hierzu stelle ich fest, dass die beschriebenen Vorfälle, die zu diesen Vorwürfen geführt haben, sich in der Mehrzahl der Fälle entweder so nicht zugetragen haben, oder nicht zutreffend, bzw. nicht im richtigen Zusammenhang dargestellt wurden“, wird er vom Verein zitiert.

Die „Art der Berichterstattung über Repräsentanten und insbesondere den Präsidenten des VfB Stuttgart, sowohl intern als auch extern“ beschreibt Mäuser als „eine große Belastung für den Verein“ und schiebt den Medien damit indirekt eine Schuld an dem zuletzt ausbleibenden Erfolg des VfB Stuttgart zu.

Mit seinem Rücktritt wolle er den „Weg für einen unbelasteten Neubeginn“ freimachen. Er könne die Unzufriedenheit der Fans mit dem VfB und dessen derzeitigen Führung nachvollziehen, verweist aber auf die gute Perspektive des Vereins und bittet um Geduld, da sich manche Effekte des eingeschlagenen Kurses erst mit der Zeit einstellen würden.

(jd)





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