19.04.13 / 12:47 Uhr

Blick nach vorne richten

VfB Stuttgart: Hundt klammert sich an sein Amt

Von: VfB Stuttgart

Dieter Hundt klammert sich an seinen Posten als Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Stuttgart. Die Kritik an seiner Person, die sich nicht zuletzt daran festmacht, dass er derjenige war, der Gerd Mäuser auf den Präsidentensessel gehoben hat, prallt an ihm ab. Wie von vfb1.de bereits berichtet, sieht Hundt keinen Anlass, selbst seinen Hut zu nehmen.


Dies hat er nun laut Bericht einer Stuttgarter Tageszeitung noch einmal deutlich gemacht: „Ich fliehe nicht vor der Verantwortung. Das wäre die falsche Reaktion.“ Er wolle „eine Lösung finden, mit der die derzeitigen Schwierigkeiten beendet werden“.


Wer als Kandidat für Mäusers Nachfolge infrage kommt, ist indes weiter offen. Hundt hält sich bedeckt: „Es wäre falsch, zum jetzigen Zeitpunkt irgendeine Option auszuschließen.“ Damit bezieht er sich auf eine mögliche Rückkehr von Ex-Präsident Erwin Staudt.


Hundt will die kritischen Stimmen im Umfeld des Vereins rasch zum verstummen bringen, indem er eine alte Weisheit vorbringt: „Wir sollten jetzt in allen Fragen nach vorne schauen und uns nicht zu sehr mit der Vergangenheit beschäftigen.“ Ob ihm das auch gelingt, ist natürlich eine andere Frage.

(cm)





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