08.06.12 / 13:58 Uhr

Clevere Einkaufspolitik oder billige Mannschaft?

VfB Stuttgart: Einkaufspolitik in der Kritik

Von: VfB Stuttgart

Nach der ablösefreien Verpflichtung des 22-jährigen Hertha-Spielers Tunay Torun stellt sich weiterhin die Frage, ob der VfB Stuttgart mit seinen Sparmaßnahmen auch künftig die erwarteten sportlichen Erfolge erzielen kann. Eine deutsche Tageszeitung bezweifelt dies und lästert über den VfB als „Verein für Billig-Profis“.


„Unsere Möglichkeiten sind begrenzt. Wir loten jede Personalie aus, sportlich und finanziell…“ wird VfB-Sportdirektor Fredi Bobic zur aktuellen Situation zitiert. Neben Torun soll der 25-jährige Sebastian Boenisch von Werder Bremen verpflichtet werden – ebenfalls ablösefrei. „Dass Tunay ablösefrei ist, passt natürlich. Sonst sind junge Spieler mit Qualität ja eher schwer zu bekommen. Er hat Qualität, das wissen wir. Aber er weiß, dass er kämpfen muss“ meint Bobic.


Man kann dies auch als clevere Einkaufspolitik unter den gegebenen Umständen deuten. Neben den Neuverpflichtungen drückte der Verein seine Ausgaben für Spieler bereits, indem die Verträge teurer Profis wie Matthieu Delpierre (ca. 4,2 Mio Euro Gehalt) und Khalid Boulahrouz (ca. 3,5 Mio.) und Pawel Pogrebnjak (3,5 Mio) nicht verlängert wurden.

(jd)





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