25.05.12 / 13:11 Uhr

Sportlicher Substanzverlust durch Sparmaßnahmen

Schlittert der VfB Stuttgart in die Krise?

Von: VfB Stuttgart

Der VfB Stuttgart hat sich für die Europa League qualifiziert und Spieler wie Serdar Tasci träumen bereits von einem weiteren Meistertitel. Doch dem VfB droht vielleicht schon in der kommenden Saison der Weg in die Krise, denn die Sparvorgaben von Vorstand und Aufsichtsrat führen zu einem sportlichen Substanzverlust.


Laut Meldung einer deutschen Tageszeitung soll der Verein demnach bis zum Ende der Transferperiode am 31. August zehn Millionen Euro reinholen, um keine Verluste zu machen. VfB-Präsident Gerd E. Mäuser wird wie folgt zitiert: „Wir sind in der vergangenen Saison bereits mit einzelnen Transferaktivitäten in Vorleistung gegangen, ohne dabei den gesamtwirtschaftlichen Rahmen aus den Augen zu verlieren. Diesen Kurs werden wir beibehalten und weiterhin mit Augenmaß agieren.“


Die Anspielung gilt der Verpflichtung von Vedad Ibisevic, der für rund fünf Millionen Euro von Hoffenheim nach Stuttgart kam. Mit dem Verkauf von Großverdienern wie Matthieu Delpierre und Khalid Boulahrouz, die zusammen rund acht Millionen Euro Jahresgehalt kassierten und angepeilten sechs Millionen Euro für den Verkauf von Julian Schieber wäre das Ziel erreicht.


Die Kaderplanung dagegen dürfte umso schwieriger werden, da hierfür so gut wie kein Geld zur Verfügung steht, die Spieler aber in drei Wettbewerben antreten sollen. Ob die Erwartungen mit den eingeschränkten Mitteln erfüllt werden können, ist mehr als fraglich.

(cm)





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