Zurück auf dem Boden der Tatsachen
VfB Stuttgart unterliegt Hannover mit 2:4

Der VfB Stuttgart ist wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Der erhoffte Aufschwung nach dem 5:0-Sieg gegen Hertha BSC Berlin bekam einen jähen Dämpfer durch die 2:4-Auswärtsniederlage gegen Hannover 96.
Der VfB zeigte besonders große Schwächen in der Defensive nach Standards. Alleine die ersten drei Treffer fielen nach Eckbällen. Beide Mannschaften neutralisierten sich zu Beginn der Partie. In der 20. Minute wurde es erstmals gefährlich für den VfB, nachdem Lars Stindl einen Eckball hereinbrachte, den Mame Diouf über das Tor von Sven Ulreich köpfte.
Fünf Minuten später machte es Karim Haggui besser, der nach einer weiteren Ecke unbedrängt zum 1:0 für Hannover einköpfte. In der 32. Minute nutzte Diouf einen Eckball, um per Kopfball zum 2:0 zu erhöhen. Wie verunsichert die Mannschaft des VfB war, zeigte der Fehlpass von William Kvist nur wenig später in Richtung des eigenen Torwarts, den Hannovers Manuel Schmiedebach ahnte. Er verfehlte Ulreichs Kasten allerdings um wenige Zentimeter.
Hannover versetzte dem VfB kurz nach Wiederanpfiff die nächste kalte Dusche. In der 46. Minute kam Pander nach einem Eckball von Stindl zum Abschluss und markierte die 3:0-Führung für die Gastgeber. In der 73. Minute leistete sich die Abwehr des VfB weitere Patzer, sodass Stindl aus 13 Metern zum Schuss kam und für das 4:0 sorgte.
Erst jetzt schien der VfB aufzuwachen. Sechs Minuten später gelang Martin Harnik nach Zuspiel von Vedad Ibisevic der Anschlusstreffer. In der 86. Minute verkürzte Okazaki per Fallrückzieher noch auf 2:4. Dabei blieb es aber am Ende. Der VfB Bleibt zwar auf Platz 9 der Tabelle, hat aber den Anschluss an die oberen Plätze verloren, während der Abstand zu den Abstiegsplätzen erneut schrumpft.
(cm)

