Sportdirektor kritisiert Spieler
VfB Stuttgart: Fredi Bobic stinksauer

„Das war heute gar nichts, eine Frechheit“ konstatierte VfB-Manager Fredi Bobic nach der 0:2-Pleite im DFB-Pokalspiel gegen den FC Bayern München. Die Verantwortlichen sind entsetzt und stinksauer über die Leistung der Mannschaft. Die Krise verschärft sich dadurch nur noch.
"Wir haben die ersten 15 Minuten ansprechend gespielt, aber dann haben wir den Mut verloren. Dies hat sich dann immer weiter fortgesetzt, und beim ersten Gegentor haben wir nur zugeschaut. In der Halbzeitpause haben wir versucht, die Mannschaft aufzubauen und daran appelliert, dass es ein Pokalspiel ist. Nach 33 Sekunden war das aber schon wieder erledigt" wird VfB-Cheftrainer Bruno Labbadia vom Verein zitiert.
„Nach dem Spiel in Leverkusen waren wir auf dem richtigen Weg. Diesen haben wir dann heute aber gleich wieder verlassen. Kein Kampf, keine Leidenschaft und ohne unseren überragenden Torwart hinten drin, hätte das noch ganz anders ausgehen können. Insgesamt eine Leistung, mit der ich alles andere als einverstanden bin" kritisiert Manager Fredi Bobic die Spieler scharf und entschuldigt sich gleichzeitig bei den Fans für die indiskutable Leistung.
VfB-Offensivspieler Martin Harnik schraubt jegliche Ansprüche zurück: "Wir sind derzeit nicht in der Lage, Bayern zu schlagen. Wir haben nicht das richtige Mittel gefunden, und Bayern hat keine Chancen zugelassen. Die Niederlage wirft uns natürlich zurück." Gegen Berlin muss in der Bundesliga nun ein Sieg gelingen. Sonst beginnt der Abstiegskampf erneut.
(cm)

