Gomez besiegelt Stuttgarter Pokal-Aus
Chancenloser VfB Stuttgart verliert 0:2 gegen Bayern München

Obwohl der FC Bayern München seinen Star Arjen Robben auf der Bank sitzen ließ, hatte der VfB Stuttgart im Viertelfinale des DFB-Pokals keine Chance. In der Mercedes Benz-Arena sorgten Ribéry und der Ex-Stuttgarter Mario Gomez für den 2:0-Erfolg der Bayern und stürzen den VfB weiter in die Krise.
Die Gäste aus Bayern bestimmten das Spiel von Anfang an und kamen wesentlich besser in die Partie als in den vergangenen Spielen zu Jahresbeginn. In der 20. Minute konnte VfB-Keeper Sven Ulreich einen Schuss von Toni Kross aus etwa 21 Metern mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenken. Nach der darauffolgenden Ecke setzte Kroos seinen Schuss knapp über die Querlatte.
In der 30. Minute gingen die Bayern dann in Führung. Müller wurde auf der rechten Seite nicht bedrängt und passte in die Mitte vors VfB-Tor, wo Ribéry die gesamte VfB-Abwehr stehen ließ und das 1:0 für den FC Bayern München erzielte.
Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der VfB kalt erwischt. Eine Minute nach Wiederanpfiff konnte Müller auf der rechten Seite wieder ungestört flanken. Gomez stand in der Mitte alleine. Nachdem Ulreich den ersten Schussversuch noch parieren konnte, versenkte Gomez das Leder im zweiten Versuch zum vorentscheidenden 2:0 für die Bayern.
Der VfB war sichtbar verunsichert und hatte kaum noch Ballbesitz. Die Bayern ihrerseits schalteten einen Gang zurück und verwalteten den Vorsprung. Franck Ribéry hätte per Kopf beinahe noch das 3:0 erzielt, doch Sven Ulreich konnte dies durch eine Glanzparade verhindern. Das Pokal-Aus beschert den Verantwortlichen beim VfB weitere Sorgenfalten, denn in keiner Phase war die Mannschaft den Bayern gewachsen.
(jd)

