2:1-Erfolg gegen Enschede
VfB Stuttgart im Finale des Uhrencups

Der Uhrencup im Schweizer Grenchen dient dem VfB Stuttgart als Vorbereitung für die kommende Bundesligasaison. Die Müdigkeit nach den harten Trainingslagern scheint verfolgen. Mit einem überzeugenden 2:1-Sieg gegen Twente Enschede spielte sich der VfB ins Finale.
Mit dem aktuellen niederländische Meister sah sich der VfB Stuttgart einem hochklassigen Gegner gegenüber. Doch der VfB zeigte weder Nervosität noch Unsicherheit und erspielte sich in den ersten Minuten eine Chance nach der anderen. Der Ball wurde sicher in den eigenen Reihen geführt. Lediglich der Torerfolg blieb vorläufig aus. Die Niederländer kamen erst nach rund zwanzig Minuten zur ersten Torchance, die VfB-Keeper Sven Ulreich zu vereiteln wusste.
Brandgefährlich wurde es für den VfB kurz vor Ende der ersten Halbzeit, als Twentes Bryan Ruiz aus fünf Metern frei zum Schuss kam. Georg Niedermeier konnte den Schuss jedoch noch abblocken. In der 44. Minute gelang Enschede jedoch trotzdem der Führungstreffer: Alexander Bannink bediente aus der Mitte David Carney, der auf der linken Seite viel Platz hatte. Dessen Hereingabe verwandelte im Zentrum der österreichische Stürmer Marc Janko zum 0:1.
Nach der Halbzeit drängten die Niederländer weiter in Richtung VfB-Tor und erspielten sich weitere Torchancen. Der VfB Stuttgart ließ sich nicht zurückfallen und schon gar nicht einschüchtern. Martin Harnik kam in der zweiten Hälfte für Ciprian Marica und besorgte den Ausgleich für den VfB. Nach Zuspiel von Timo Gebhart verwandelte er in der 56. Minute zum 1:1.
Für die Entscheidung sorgte Zdravko Kuzmanovic, der zehn Minuten später einen indirekt ausgeführten Freistoß aus 23 Metern ins kurze Toreck zirkelte und den 2:1-Erfolg des VfB Stuttgart besiegelte.
(cm)

