„Ich bin nicht im Zorn gegangen.“
Horst Heldt äußert Unzufriedenheit über seine Zeit beim VfB Stuttgart

Nach seinem Weggang vom VfB Stuttgart äußerte sich Horst Heldt in einem Interview mit einer deutschen Tageszeitung erstmals über seine Beweggründe. „Ich war zu oft unzufrieden“ verriet Heldt.
Ob Gespräche mit dem Vorstand zu einem anderen Ergebnis geführt hätten, bezweifelt Heldt. Sein Verhältnis zu Aufsichtsrat Dieter Hundt sei respektvoll gewesen. Allerdings seien ihre Ansichten auch sehr unterschiedlich gewesen. Heldt betont: „Ich bin nicht im Zorn gegangen. Ich habe dem Verein viel zu verdanken und bin ihm dafür dankbar – auf ewig. Der VfB hat mir die Chance gegeben, als Manager zu arbeiten – aber ich habe dieses Vertrauen auch durch Leistung und Arbeit zurückbezahlt.“
Heldt ist sich sicher, dass sein Nachfolger genügend Zeit haben wird, um notwendige Transfers zu tätigen. Außerdem hält er den VfB Stuttgart für erstklassig aufgestellt: „Der Verein hat einen erstklassigen Trainer – mit der Beste, mit dem ich je zusammengearbeitet habe.“
(rf)

