Ergebnisloses Gespräch mit Trainer Gross
VfB Stuttgart: Hleb will in die Champions League

Der Frust sitzt tief. Unter Chef-Trainer Christian Gross hat Aliaksandr Hleb bislang noch kein Bundesligaspiel zu Ende gespielt. Und das trotz ansteigender Formkurve nach einer verkorksten Hinrunde. Dass er den VfB verlassen wird, steht fest, denn Hleb setzt seine Ziele hoch:
„In Zukunft möchte ich bei einem Topklub spielen, der permanent in der Champions League dabei ist“, wird Hleb im Bericht eines Online-Dienstes zitiert.
Das angespannte Verhältnis zu Gross hat sich auch nach einem Gespräch in der Winterpause nicht grundlegend gebessert: „Er hat mir mitgeteilt, was er von mir erwartet und sehen will. Seitdem versuche ich durch Leistung zu überzeugen“, sagte Hleb.
Hleb engagierte danach eigens einen Fitness-Coach, um seine Kondition nachhaltig zu steigern. Erste Erfolge waren besonders im Spiel gegen Frankfurt deutlich erkennbar. Trotzdem fühlt sich Hleb unverstanden: „Ich möchte nicht, dass Namen zählen, doch ich verstehe nicht mehr, was ich noch alles tun soll, um länger zu spielen. So hat es für beide Seiten über den Sommer nicht viel Sinn.“
(rf)

