Wechsel zum Saisonende sicher
Hleb schießt quer: „Der VfB ist kein Top-Klub“

Der VfB Stuttgart hat zwar den Einzug ins Viertelfinale der Champions League verpasst und bei der Rückrunde gegen den Titelverteidiger FC Barcelona gezeigt, dass es Klassenunterschiede zwischen beiden Mannschaften gibt. Doch in der Bundesliga ist der VfB nach seinem 2:1-Sieg gegen den FC Bayern München die stärkste Mannschaft der Rückrunde. Trotzdem kritisiert Hleb offen: „Der VfB ist kein Top-Klub.“
Der Weißrusse kam mit Trainer Christian Gross nicht klar. In fast jeder Partie wechselte der Schweizer Cheftrainer den 28-jährigen nach rund einer Stunde aus. Das sorgte für Frust bei Hleb. Seine Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen kommt wohl zu spät, denn der Verein hat schon früh signalisiert, dass er in der kommenden Saison ohne Hleb plant. Darauf hat sich der weißrussische Nationalspieler laut Bericht eines Online-Dienstes bereits eingestellt: "Ich werde für die neue Saison genug Angebote bekommen, da mache ich mir keine Sorgen. Ich werde bei einem Top-Klub spielen", ist sich Hleb sicher. Und damit meint er nicht den VfB Stuttgart.
Die Roten gehen dagegen selbstbewusst in die letzten sechs Begegnungen. Vielleicht könnte schon der sechste Platz ausreichen, um im nächsten Jahr erneut international spielen zu können. Dort befindet sich derzeit der Hamburger SV, der sich nach der Niederlage am Sonntag nur noch drei Punkte vor dem VfB befindet. Sollten der FC Bayern und Schalke 04 die Champions-League erreichen und Pokalfinalist Werder Bremen mindestens Fünfter bleiben würde dieser sechste Rang für die Europa-League-Teilnahme reichen. Vorstand Sport Horst Heldt sagt jedenfalls, dass die Blickrichtung von nun an nur noch nach oben geht.
(cm)

