Letzte Chance für den Stürmer
VfB Stuttgart: Maricas neue Stärke unter Trainer Gross?

In dieser Saison trafen die Stürmer des VfB Stuttgart so ziemlich alles – nur nicht das gegnerische Tor. Besonders auffällig war allerdings die Ladehemmung bei Ciprian Marica, der bei 76 Einsätzen auf gerade einmal 13 Treffer kam. Für den mit acht Millionen Euro bis dato teuersten Stürmer in der Vereinsgeschichte des VfB Stuttgart eine verheerende Bilanz.
Auch für die Fans war Marica schon als der berühmte Schuss in den Ofen bekannt. Doch unter dem neuen Trainer Christian Gross scheint Marica nun zu neuer Stärke zu finden. Der Rumäne erzielte in den ersten drei Spielen unter dem Schweizer schon zwei Tore. Das lässt auf mehr hoffen. "Ich habe immer geglaubt, dass meine Zeit in Stuttgart noch kommt", wird er von einer Stuttgarter Tageszeitung zitiert.
Seine Zeit schien langsam abzulaufen. Jetzt muss er seine letzte Chance nutzen. Doch der Trainerwechsel scheint ihm neues Selbstbewusstsein gegen zu haben. Dass er in allen drei Spielen unter Christian Gross jeweils in der Startelf stand und damit eine gewisse Konstanz Einzug hielt, scheint ihn zu beflügeln: "Es ist nicht gut für einen Stürmer, wenn er einmal spielt und dann wieder dreimal nicht. Ich weiß, was die Leute von mir erwarten, und ich erwarte auch selbst viel von mir." Die offensivere Spieltaktik des neuen Trainers und dessen Zuspruch scheinen bei Marica Früchte zu tragen. Für den Rumänen wurde es auch höchste Zeit.
(cm)

