„Es gibt noch viel zu tun.“
VfB Stuttgart: Trainer Gross warnt vor Euphorie

Der Sieg gegen den VfL Wolfsburg tut der geschundenen Seele des VfB Stuttgart gut. Die Erleichterung bei Spielern und Fans war am Samstag hör- und spürbar. Doch VfB-Cheftrainer Christian Gross warnt nach diesem Sieg vor zu viel Euphorie, denn nach wie vor sieht er Fehlerquellen im Spiel der Roten: "Wir freuen uns über die drei Punkte. Wir haben gut ins Spiel gefunden und dominant nach vorne gespielt. In der zweiten Halbzeit waren wir im zentralen Mittelfeld zu offensiv und haben die Bindung zum Spiel verloren. Es gibt noch viel zu tun", wird er vom Verein zitiert.
Auch die Spieler sehen den 3:1-Erfolg gegen Wolfsburg einerseits als weiteren wichtigen Schritt nach vorne und als Fortsetzung der Erfolge gegen Ende der Hinrunde und aus den Testspielen während der Winterpause. Andererseits erkennt auch Sami Khedira, der in Vertretung des verletzten Delpierre die Kapitäns-Binde getragen hat, dass Chancen nicht genutzt und Fehler gemacht wurden.
VfB-Innenverteidiger Georg Niedermeier bemängelt ebenfalls die mangelnde Torausbeute in der ersten Halbzeit, beschwört aber den wieder erstarkten Teamgeist: "Wir hatten etwas Glück, dass wir nur ein Gegentor bekommen haben. Aber das war das Glück des Tüchtigen, weil wir heute als Mannschaft aufgetreten sind. Deshalb war der Sieg auch nicht unverdient."
(jd)

